Klang und Kontemplation
Christine Ockenfels

Klangschalen | Klanginstrumente

 


Klangschalen werden in allen möglichen Formen, Größen und Tonabstufungen angeboten. In der Regel sind sie rund, goldfarben, manchmal glänzend und manchmal matt. Es gibt sie flach und hoch, mit einem Durchmesser von etwa zehn bis 30 Zentimetern. Das Gewicht variiert zwischen 200 und 4.000 Gramm. Der Klang ist abhängig von Form, Materialzusammensetzung und Stärke des Randes. 

Herstellung neuer Klangschalen
Nicht zuletzt durch die Verbreitung der von Peter Hess entwickelten Klangmassage besteht im Westen eine große Nachfrage nach Klangschalen. Der Vorrat an guten alten, für die Klangmassage besonders geeigneten Klangschalen ist auf ein Minimum reduziert. Deswegen machte sich Peter Hess auf die Suche nach neuen Wegen, Klangschalen in der alten Tradition fertigen zu lassen. Viele Reisen ins Himalayagebiet, wo noch altes Wissen vermutet wurde, waren notwendig. Eine ganze Reihe unterschiedlicher Versuche der Herstellung von Klangschalen brachte zunächst unbefriedigende Ergebnisse. Schließlich gelang der Durchbruch und eine eigene Fertigung konnte aufgebaut werden. So wurde das alte Handwerk wiederbelebt.

Die Peter Hess® Therapieklangschalen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Klang- und Schwingungsqualität aus. Deshalb ist die Peter Hess®-Klangmassage untrennbar mit ihnen verbunden.

Die Therapieklangschalen wurden in jahrzehntelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diesen Zweck konzipiert und optimiert. Mit ihrer außergewöhnlich hohen Klang- und Schwingungsqualität sprechen die verschiedenen Schalentypen, mit ihrem jeweils spezifischen Frequenzspektrum, bestimmte Körperbereiche besonders gut an. Unser Körper zeigt je nach Bereich ein unterschiedliches Resonanzverhalten. Für den Beckenbereich (den Unterleib) wurde die Beckenschale entwickelt, mit deren tiefen Klängen dieser Bereich besonders gut in Resonanz geht. Die Herzschale mit ihren höheren Klängen spricht dagegen besonders gut den Brustbereich (den Oberkörper) an, während die Gelenk- bzw. Universalschale mit ihrem Klangspektrum den gesamten Körper anspricht, insbesondere auch die Extremitäten und Gelenke. Darüber hinaus gibt es noch eine Kopfschale sowie eine XL-Schale, die so groß ist, dass sich ein erwachsener Mensch hineinstellen kann. 

Die Legierung der Therapieklangschalen enthält heute die traditionellen zwölf Metalle: Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn, Blei, Zink, Meteoreisen, Wismut, Bleiglanz und Pyrit, wobei die ersten sieben Metalle jeweils einem Planeten zugeordnet sind. Darüber hinaus enthält die Legierung auch ein Stück einer alten Klangschale,  sozusagen als Beigabe des alten Wissens. Dies alles wird in eine dicke Scheibe gegossen und im warmen Zustand zu einer Klangschale getrieben. In etwa 32 Arbeitsstunden fertigen vier bis fünf Handwerker eine hochwertige Schale mit einem Gewicht von ungefähr zwei Kilogramm. Die größte von Peter Hess´ Mitarbeitern hergestellte Klangschale wiegt gute 45 Kilogramm. In der Schale stehend können wir dem ganzen Körper ein Klangbad geben.

Die Herstellung der Peter Hess®-Therapieklangschalen kann hier noch einmal angeschaut werden.

Im Verlauf des Fertigungsprozesses werden die Klangschalen von einem Metallingenieur ständig kontrolliert. Zur Auslieferung kommen schließlich nur die besten Klangschalen. Heute ist Peter Hess in der Lage, gleichbleibend gute Qualität zu garantieren. Besonders wichtig ist, dass aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen mit der Klangmassage gezielt Klangschalen für unterschiedliche Anwendungsbereiche gefertigt werden können.

Klangschalen, die bei der Klangmassage zum Einsatz kommen
Ein kompletter Satz Klangschalen für die Peter Hess®-Klangmassage umfasst mindestens drei Schalen:
Für den oberen Körperbereich die „Herzschale“ mit einem Gewicht von etwa 600 Gramm bei der kleinen Variante und etwa 1.300 Gramm bei der großen Variante. Sie klingt mit einem hohen Ton, der am besten zur Herz- und Halsregion passt.
Die mittelgroße Klangschale mit einem Gewicht von etwa 900 Gramm eignet sich am besten zur Behandlung der Reflexzonen und der Gelenke. Deswegen wird sie auch als „Gelenkschale“ bezeichnet. Da ihr Klangspektrum sehr breit gefächert ist und damit den gesamten Körper gut anspricht, nennt man sie auch „Universalschale“.
Die „Beckenschale“ gibt es ebenfalls in zwei Größen. Die kleine Variante wiegt etwa 1.500 Gramm, die große etwa 2.000 Gramm. Mit ihren tiefen Tönen kann sie sehr gut im Bereich des Unterleibs eingesetzt werden.

Für meine Klanganwendungen verwende ich ausschließlich Peter Hess®-Therapieklangschalen sowie Peter Hess®-Sangha-Klangschalen.

Welches Klangmaterial sonst noch verwendet wird
Außerdem können bei einer individuellen Klangmassage ergänzend Assam-Klangschalen, Zen-Klangschalen, Zen-Zimbeln und Gongs eingesetzt werden. Die Assam-Klangschalen haben eine flache Form, die ursprünglich aus dem Gebiet Assam kommt. Die kleinen Schalen mit einem Durchmesser von bis zu zwanzig Zentimetern haben einen besonders klaren, offenen Klang.
Die Zen-Klangschalen haben ein noch intensiveres Klangvolumen als die Assam-Klangschalen und klingen ebenfalls sehr klar. Nachempfunden sind sie den japanischen Rin-Klangschalen. Durch ihre höhere Form ist der Klang insgesamt geschlossener.
Die Zen-Zimbeln werden immer als Paar hergestellt und haben einen Durchmesser zwischen sechs und neun Zentimetern. In ihnen werden Zen-Klangschale und traditionelle Zimbeln kombiniert, wodurch ein klarer bis bewegter, sehr angenehmer Klang erzielt wird.


In meiner Arbeit setze ich auch den Fen-Gong und das Monochord ein.
Der Fen-Gong ist eine flache Scheibe aus polierter Bronze. Gerne wird er auch als Sonnengong bezeichnet, denn er hat einen strahlenden Glanz. Durch seine Form können sich die Schwingungen leicht ausbreiten. In der Klangmassage wird er in der Regel so angeschlagen, dass er eine umhüllende und weitende Wirkung hat.


Mein Monochord von feeltone hat 34 Saiten. Die obertonreichen Klänge haben eine beruhigende und öffnende Wirkung und fördern besonders auch den Zugang zur eigenen inneren Kraftquelle.